Das Wasser war angenehm warm. Anschliessend ging die Fahrt nach Skala Polichnitos, um von dort mit einem Boot durch die Bucht nach Skala Kalloni zu fahren. An Bord gab es Ouzo zu trinken. Keiner wurde seekrank.
Zuerst besuchten wir die Kirche. Es befanden sich jedoch noch viele Gläubige darin. Darum warteten wir eine Weile davor während die Leiterin einige Geschichten erzählte von Leuten, die hier geheilt worden waren.
Als wir in die Kirche gehen konnten, beobachtete ich einige Leute, die mit Basilikumblättern die Ikonen abrieben um sie danach zu küssen. In der Nähe der Kirche herrschte Marktbetrieb. Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter nach Vatera.
Dort liegt der längste Sandstrand der Insel. Dort konnten wir baden, Schildkröten beobachten oderessen gehen. Da mein Magen schon längst protestierte, entschied ich mich fürs Essen.
Auf einer Terrasse am wunderschönen Strand, der beinahe menschenleer war, ass ich Aubergine überbacken mit Tomatensauce.
Es schmeckte köstlich. Nach dem Essen schlenderte ich zum Meer.
Der kleine Hafen von Skala Kalloni.
Anschliessend erkundete ich die Verkaufsstände an der Strasse. Dort probierte ich eine Feige, worin gemahlene Nüsse versteckt waren sowie Zimt. Es schmeckte ausgezeichnet. Weiter ging es über einem Bergweg. Wir erreichten das Bergdorf Agiassos, einen Wallfahrtsort.
Eine ruhige Strasse in Agiassos.
Danach durfte ich aufstehen, um die Kordel an der Taille zusammenbinden zu lassen. Dann sollte ich ein Bein auf den Stuhl stellen.
Nun konnte jeder sehen, wie der "Rock" dann aussah. SolcheHosenröcke trugen hier früher die Frauen.
Wie froh war ich, nur Hosen tragen zu dürfen.
Als die Schau beendet war, konnte ich ein Stück den Hügel hinauf gehen zwischen den Olivenbäumen.
Kirche von Agiassos.
Aber eine Wohnung in einem Baumstamm noch nie. Nachdem jeder hinein geschaut hatte, musste ich meine Rolle spielen. Ich durfte mich auf den einzigen Stuhl setzen. Dann nahm die Reiseleiterin eine Hose aus einem Plastiksack und zeigte sie den Leuten.
ls ich sie auch begutachtet hatte, meinte ich: "Die ist wie massgeschneidert." Ich würde sicher fünfmal hinein passen. Ich musste in die Hosenbeine schlüpfen. Die Schnüre, die sich darin befanden, wurden unter meinen Knien zusammen geknüpft.
Der Auswahl am Verkaufstand.
gefragt, die sich als Model zur Verfügung stellen wollte.
Keine hatte sich gemeldet. Schliesslich hob ich die Hand, denn eine musste sich ja "opfern". Ich befürchtete schon, mit einem Esel zusammen stehen zu müssen.
In einer winzigen Ortschaft hielten wir an. Dort konnte in den hohlen Baumstamm geblickt werden, wo der Maler gewohnte. Ich hatte schon einige ungewöhnliche Behausungen gesehen.
Das Tangahöschen.
Hinter der Anlage befindet sich ein Berg aus Salz, welches mit einem Schiff verfrachtet wird um in einer Fabrik weiter verarbeitet zu werden.
Weiter ging es über hüglige Wege, wo links und rechts endlose Olivenplantagen stehen, in die Mitte der Insel zum antiken Heiligtum von Messa. Es ist die Nachbildung der Ruine eines Tempels, der 400 Jahre vor Christus dort gestanden hat.
Aucheinige Muster der einstigen Dekorationen sind zu sehen. Dann ging die Fahrt, wieder an endlosen Olivenhainen vorbei, weiter zur grünen Oase Pigi Karini. Dort lebte einst der Maler Thofilos in einem hohlen
Baumstamm. Im Bus hatte die Reiseleiterin mehrmals vergeblich nach einer Frau
Ich musste am Morgen auf der Strasse vor dem Hotel in Molyvos nicht lange auf den Bus warten, um den geplanten Ausflug in den Süden der Insel zu beginnen.
Zuerst wurden noch andere Mitreisende abgeholt; dann ging die Fahrt über einen Bergweg Richtung Skala Kallonis, das auf einer Ebene liegt. Etwas abseits liegen Salzanlagen. Hier fühlen sich Flamingos und viele andere Vogelarten wie zu Hause.
So hatten die Dekorationen ausgesehen.
Die Ruine von Messa.
Ein Ausflug in den Süden der Insel
Doch der weite Rock, den sie trug, wurde ständig vom Wind hochgeblasen. Sie hatte alle Händen voll zu tun, den Rock zusammenzuhalten, damit nicht jeder ihre grossen, rosaroten Unterhosen zu sehen bekam. Schliesslich gab sie sich geschlagen und setzte sich hin.
Ohne das jemanden über Bord gefallen war, erreichte das Boot, das an schönen Buchten vorbei gefahren war, sein Ziel.
Sonnenuntergang beim Hafen.
Das Kirchlein von Skala Sikaminias.
inzwischen schon zur Routine geworden war, scheute ich mich nicht davor, hinauf zu steigen.
Dort genoss ich die Aussicht über die Dächer Petras und auf die Bucht.
Obwohl in mir schlechte Erinnerungen wach wurden beim Gedanken an Fahrten auf dem offenen Meer wie in Pattaya oder Zakythos,entschloss ich mich dennoch dazu, wieder einmal aufs Meer hinaus zu fahren.
Tapfer bestieg ich an einem Morgen ein Boot, um nach Skala Sikaminias zu fahren.
Die Furcht verflog jedoch, als ich zwei ältere Damen beobachtete.
Sie waren 72 und 68 Jahre alt.
Die Ältere stand während der Fahrt am Bug des Bootes und genoss den Wind und die Wellen, die hoch schlugen und ihr ins Gesicht spritzten. Die Jüngere wollte es ihr nachtun.
Hafen von Skala Sikaminias.
grosse Restaurants befinden. Aber ich wollte die "Sehenswürdigkeiten" bewundern.
Auf der Suche danach fand ich enge, lebhafte Gassen.In der Höhe entdeckte ich eine kleine Kirche auf einem Felsspitz. Da "klettern"
An einem anderen Tag fuhr ich mit dem Bus nach Petra, das
6 km entfernt liegt.
Dort hat es einen Boulevard, der dem Sandstrand entlang verläuft
Zur Gewohnheit wurde es auch, abends in der Hafengegend zum Essen zu gehen und dort den Fischern bei der Arbeit zuzusehen und auf dessen gegenüber liegenden Seite sich
Fischer beim Reparieren seiner Netze.
Auf der Vorderseite des Hügelsfällt der Blick auf den Hafen und die hüglige Landzunge, die ins blaue Wasser reicht. Dieser Punkt wurde zu einem meiner Lieblingsplätze, Oft führte mein Morgenspaziergang dorthin.
Blck auf den Hafen von der Festung aus gesehen
gemütliche Restaurants befinden. Beinahe überall liegen Berge von Fischernetzen; an Fischen mangelt es hier nicht. Am nächsten Tag wollte ichdieAussicht von der Burg aus geniessen.
Bei 30 Grad im Schatten trat ich den Aufstieg gemütlich an. Die Mühe lohnte sich.
Hinter dem Berg hat man einen herrlichen Blick auf das Meer und die Berglandschaft sowie auf die der Insel gegenüber liegenden türkischen Berge und Dörfer.
und der Festung, die wie eine Krone auf der Spitzte thront, wurde immer deutlicher sichtbar. Läden und Restaurants drängen sich in den engen Gassen.
Hier geht's ständig auf und ab. Später besuchte ich den Hafen, wo sich ebenfalls viele
Am Morgen nach meiner Ankunft im Hotel, das etwas abseits der Ortschaft Molyvos liegt, machte ich mich auf den Weg, den Ort zu entdecken.
Das Trottoir ist mit groben unebenen Steinen gepflastert. Darauf lagen zu früh vom Baum gefallene Oliven und Feigen.
D
er Hügel, an dessen Abhänge die Stadt gebaut wurde, kam mit jedem Schritt näher